MMK Preding Frühjahrskonzert 2017

“Stars der Manege” Einladung zum Frühjahrskonzert 2017

Der Winter ist längst vorbei und die Vorbereitungen für das Frühjahrskonzert 2017 der Marktmusikkapelle Preding gehen bereits in die Endphase.

In gewohnter Manier ist auch das diesjährige Konzert einem bestimmten Thema gewidmet. Kapellmeister Armin Grundner hatte ursprünglich den Wunsch geäußert „irgendwas“ mit Zirkus, Tieren und Attraktionen zu machen. Nachdem das Programm und die Stückauswahl konkreter geworden ist, wurde schliesslich der Titel „Stars der Manege“ gewählt. Hinter diesem Titel verbergen sich viele bekannte Melodien über Tiere, die durch Aufführungen in Zirkus, Film und Fernsehen Bekanntheit erlangt haben.

Insgesamt werden wir Musikerinnen und Musiker der MMK-Preding unter der Leitung von Armin Grundner wieder ein buntes und abwechslungsreiches Konzert für Sie gestalten, und Karin Kleindienst begleitet Sie durch das Programm.

Wir freuen uns schon auf Ihren zahlreichen Besuch am Samstag, 20. Mai 2017 mit Beginn um 19:30 Uhr im Turnsaal der NMS Preding.

Ich Anschluss an das Konzert gibt es auch heuer wieder die bereits zur Tradition gewordene „Aftershow-Party“.

Einladung MMK-Preding Frühjahrskonzert 2017

Erich Reisenhofer, Obmann Marktmusikkapelle Preding

Hey hey Erich, hey Erich hey – zieh fest das Segel an!

Die MMKP hat ja ein stürmisches Jahr hinter sich. Es gab einen aufsehenerregenden Wechsel der musikalischen Leitung. Dazu wurden die organisatorischen Geschicke der Gemeinschaft in neue, verantwortungsvolle Hände gelegt. Als Obmann ist Erich Reisehofer in die profilstarken Fußstapfen von Ernest Fürnschuss getreten…

… und hier beginnt die Geschichte von „Erich und den starken Männern“ (und Innen ;-) …)

OBMANN Erich REISENHOFER MMK-PREDING

Die MMK-Preding in Split, 2012

Karin: Du bist der neue Steuermann der MMKP. Wohin richtest du das Segel aus? Was sind deine Pläne, Träume, Ziele mit der MMKP?

Erich: Es gibt 3 Themen die mir dabei besonders am Herzen liegen:

  1. Die Nachwuchsförderung. Ich betrachte es als unsere Aufgabe,
    die Begeisterung bei den Kids zu wecken. Wie unsere Blog-Artikel „Die positive Wirkung von Musik“ und „Musik von Anfang an“ zeigen, verbessert Musik die Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit. Musik ist Gehirn- & Erich Reisenhofer Marktmusikkapelle PredingGefühlstraining. Gefühle werden stark unterstützt – Freude, Trauer, alles – nicht umsonst nützt die Werbung dieses Potenzial. Die Musik muss in der Ausbildung stärker integriert sein. Der Werdegang musikalischer Früherziehung im Kindergarten à Musikalische Grundschulung „Bläserklasse“ in der Volksschule à Musikschule à Musikverein zählt meiner Meinung nach zu einem Grundstein in der Entfaltung & stabilen Wertebildung eines Kindes. Was das Vereinsleben vermittelt, das lernt man in keiner Schule! Jedes Jahr 2 MusikerInnen für unseren Verein zu gewinnen wäre toll für unsere Zukunftssicherung!
  2. Musikalisch sollten wir noch mehr fürs Publikum tun. Im Frühschoppen-Programm brauchen wir populäre Nummern, bei denen der Text auf den Lippen brennt und jeder mitsingen kann. Das erzeugt Stimmung.
  3. Als Verein müssen wir für die Bevölkerung greifbar sein. Die Leute müssen wissen, dass jeder der will bei uns mitmachen kann. Obwohl sie nach wie vor ein wichtiger Pfeiler der Blasmusik ist, sind die Zeiten wo nur traditionelle Marschmusik gespielt wird vorbei. Es gab heuer bereits einige Initiativen wie das Jugendcamp und unser Info Event, wo wir den Spaß & die Leidenschaft für den Verein gut transportieren konnten. Solche Aktionen wünsche ich mir auch weiterhin.

Erich Reisenhofer MMK-Preding

Karin: Was betrachtest du als die größte Herausforderung innerhalb der MMKP / für die MMKP?

Erich: Die Finanzierung und die Probendisziplin. Sinkende Vereinsförderungen und steigende Auflagen bei Vereinsfesten lassen unsere Einnahmequellen zusehends schrumpfen. Instrumente, Noten, Trachten usw. kosten immer mehr Geld. Vielleicht liegt die Zukunft in unterstützenden Mitgliedschaften. Wichtig ist auch, dass wir gut zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Dazu gehört auch eine effektive Probenarbeit und diese funktioniert erst bei mindestens 80%iger Beteiligung bei Proben und Ausrückungen – mein heimlicher Wunsch für 2015.

 

Hey hey Erich, die Musiker (und Innen ;-)
sind hart am Winde dran

Karin: In letzter Zeit weht ein frischer Wind im Verein und es ist sehr viel Bewegung drin. Findet hier ein Generationenwechsel statt?

Erich: Unser Kernteam hat enorm an Größe und Power gewonnen. Um die neuen Vorstandsmitglieder hat sich ein starkes motiviertes Team entwickelt. Vielleicht auch weil viel Verantwortung übertragen wird. Die Jugend soll selber Erfahrungen sammeln und Fehler machen dürfen. So entstehen Engagement und Tatkraft. Es funktioniert gut, wenn es viele fleißige Hände gibt, die regelmäßig mitanpacken. Ich lade jeden Musiker ein, sich mit seinen Anregungen aktiv zu beteiligen und „seine“ MMKP mitzugestalten – den Jungen mit spritzigen Ideen und den Älteren mit seinem weisen Erfahrungsschatz. Ich denke die Zukunft liegt in der Generationen-Verbindung. Unsere Sinne für ein ausgewogenes Maß an Tradition und Veränderung vertragen durchaus noch etwas Schärfung. Musikalisch wie auch gemeinschaftlich. Trotzdem muss die MMKP für jeden ein „Zuhause“ bleiben – es darf keiner ausgegrenzt werden und auch kein derartiges Gefühl vermittelt werden. Ich wünsche mir, dass jeder in der Gemeinschaft seinen Platz hat, sich wohlfühlt und sein Schauferl dazu beiträgt!

 

Doch Wölfe hin, Taifune her -
die Lösung fällt ihm gar nicht schwer

Karin: Deine Schlauheit hast du dir ja wahrscheinlich von deinem Kindheits-Idol „Wickie“ abgeschaut? Diese ist bald im Beruf wieder voll gefordert. Herzliche Gratulation zum Karrieresprung! …

Erich: … dankeschön! (lacht.) … Wickie hat immer Angst gehabt, aber er ist cool geblieben und hat sich was überlegt. Das ist auch mein Vorsatz: Statt um das Problem zu kreisen versuche ich die Lösung zu fokussieren. … und ich vertraue auch aufs Glück. Nur wenn man viel unternimmt, Chancen die kommen ergreift und einfach mit Selbstvertrauen an die Dinge ran geht, wird einem das Glück hold sein.

Erich der Wikinger

Auch wenn er beruflich hoch hinaus zischt, privat ist der Familienmensch bescheiden geblieben …

… Erich ganz persönlich:

Mein Lebensmotto: „I´m starting with the man in the mirror“ (Michael Jackson) – das Wichtigste ist, dass man sich jeden Morgen ruhigen Gewissens selber in die Augen schauen kann!

Ein Lebensmensch, der mich geprägt hat: Meine Oma (mütterlicherseits). Wenn es ihr noch so schlecht gegangen ist – nicht nur die Kriegsjahre waren sehr hart – hat sie immer versucht das Positive zu sehen und dorthin geschaut, wo ´s schön ist.

Eine versäumte Gelegenheit: Habe Queen nie live gehört … die sind ein unvergleichliches Original.

Erich Reisenhofer Obmann der MMK PredingMein Lebenstraum: Gesund alt werden. Für meine Kinder wünsche ich mir ein positives Umfeld in dem sie zu verantwortungsbewussten Menschen heranreifen können. Ich glaube die wahre Lebenskunst liegt im dauernden vorwärts Streben und gleichzeitig den Augenblick genießen und zufrieden sein können.

Mein Sportsgeist: Wegen einer Wette nach einer durchzechten Nacht ein Beach-Volleyball-Turnier gespielt – und gewonnen. (Erich war einmal auf Platz 60 der österreichischen Rangliste gereiht und hat gegen Clemens Doppler gespielt).

Mein cleverster „Schachzug“: Mit meinem kleinen Bruder Walter von heute auf morgen zum Streiten aufgehört – er war auf einmal stärker als ich …

Meine „Summertime“: Als Stallhirte in der elterlichen Landwirtschaft, wenn meine Eltern auf Urlaub waren. Ich hatte immer das Gefühl, dass mir die Kühe dann nachgeweint haben … wäre ich nicht Techniker geworden, würde ich heute bestimmt Bauer sein!

Mein spektakulärstes Abenteuer: Die Unterwelt der Wasserfälle von Iguazù. Wir haben diese beim Musikerausflug nach Brasilien in einem kleinen Boot erkundet. Das Wasser ist runtergeschossen – da konnte ich die Übermacht der Natur hautnah spüren.

Die Schatzkiste meines Lebens: meine Familie, die Musik und der Ballsport!

Erich Reisenhofer

Vielen Dank für´s Dinner bei dir & weiterhin viel Erfolg!

Nananananananaana Erich – hey Erich hey!

Karin Kleindienst

MMK-Preding gestaltet die Hl. Messe

Im Zeichen der Musik – Gottesdienst & Info-Event

Am 28. September 2014 präsentiert sich die Marktmusikkapelle Preding wieder einmal anders!

Kleine und buntgemischte Ensembles, welche sich eigens für diesen Anlass formiert haben, gestalten den Festgottesdienst. Zur feierlichen Einstimmung werden Sie von prächtigen Fanfarenklängen begrüßt, die aus den Turmgemäuern erschallen werden. Die Umrahmung der Hl. Messe führt Sie musikalisch von klassischem Repertoire bis hin zu traditioneller Volksmusik.

Im Anschluss an den Gottesdienst möchten wir Ihnen auf kreative Weise wissenswertes über Musik näher bringen und Sie für dieses harmonisierende Lebenselixier begeistern! Sie werden in Staunen aufleuchten, wenn unser „Schnuggi“ Franz Kollmann (bekannt aus dem gleichnamigen Musik-Duo mit seiner Heike) zur Schau stellt, wieviel Musik in jedem Garten steckt. Wenn er seine grüne Oase plündert, verwandelt sich von der Karotte bis zum Gartenschlauch alles in Musik – seine „Ein-Mann-Gartenorchester-Show“ bietet Augen- und Ohrenschmaus vom Feinsten.

Für kulinarische Schmankerln ist selbstverständlich auch gesorgt! … ja ja, das ist die Marktmusikkapelle Preding wie sie leibt und lebt! Sie steckt voller engagierter und einfallsreicher Köpfe und da kann es passieren, dass ein derartiges Spektakel entsteht, wenn einer bloß einmal aufruft: „Hey Leute, habt´s Lust bei der Gestaltung einer Messe mitzumachen?“ … natürlich nicht irgendeiner, sondern ein ganz besonderer: Initiator dieses Events ist unser musikalischer Nachwuchs-Stolz Markus Kraxner!

… ganz dick im Kalender anstreichen!!! … 28. 9. 2014, um 9.45 Uhr geht´s los ….!

K.K.

Musik von Beginn an

Musik – von Anfang an

Musik verbindet, hebt die Laune und schafft eine vertraute, sichere Atmosphäre.  Studien belegen, dass Musik sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann, sogar Stress vermindern kann!

Schon im Mutterleib erleben wir alle Elemente der Musik: Rhythmik, Dynamik, Klang, Melodie und Form. All diese Aspekte fördern die kindliche Entwicklung, sie prägen uns ein Leben lang.

Monatelang bestimmt der Herzschlag der Mama das Leben eines Ungeborenen. Den Rhythmus des Herzens hört das Baby 26 bis 28 Millionen Mal. Täglich wird es von den Schritten der Mama, von ihren Bewegungen in den Schlaf geschaukelt und gewiegt.  Ab der 17. Schwangerschaftswoche hört das Ungeborene die Stimme der Mutter – es hört sie sprechen oder sogar singen.

Ziemlich zur gleichen Zeit beginnt das Kind auch andere Reize aus der Umwelt und somit Musik wahrzunehmen. Auch wenn viele der Meinung sind, man müsse bei der Wahl der Musik vieles bedenken, gilt doch nur ein einziger Grundsatz: Was Mama und Papa gefällt, gefällt auch dem Kind. Babys lieben alle Arten von Musik. Noch im Bauch reagieren sie darauf: sie werden ruhig oder aber beginnen zu strampeln, zu treten oder zu boxen.

Schon bei Neugeborenen kann man die verschiedenen Wirkungsarten der Musik beobachten: Durch Mimik, Gestik oder Laute reagieren sie unterschiedlich auf die gehörte Musik, zeigen verschiedene Emotionen.

Später wird gelauscht, getönt, gesungen, getanzt und mit Klängen, Geräuschen oder einfachen Instrumenten experimentiert. Querbeet durch alle Musikstile von Pop bis Folklore, über Rock, Rap und Reggae bis hin zu Klassik ist alles willkommen.

Musik von Beginn an

Aus meiner täglichen Arbeit mit sehr jungen Kindern kann ich nur Positives über die Verbindung Kind – Musik berichten. Nach nur ein paar Tagen erkennt ein 18 Monate altes Kind die verschiedenen musikalischen Signale: Ertönt das Windspiel setzt es sich zum Jausentisch, wenn es die Flöte hört, weiß es, es ist Morgenkreiszeit, nach dem Schlaflied legt es sich in den Ruheraum. Weint  Noah, kann ich ihn nur durch den immer selben Sing-Sang beruhigen. Kommt Marie in der Früh in die Gruppe, begrüße ich sie wie am ersten Tag mit unserem „Hallo- Hallo- Lied“. Olivias Tag bei uns beginnt nur dann gut, wenn sie einmal das Feuerwehrlied hört. Für Jonas ist der Tag am schönsten, wenn er mir sagen kann, ich habe schon wieder das Vorspiel auf der Gitarre vergessen.

Die Musik begleitet „meine“ Kinder“ durch den Tag, gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit, ermöglicht ihnen ein stressfreies Erleben unseres Alltages.

Neben diesen praktischen und sinnvollen Gründen Musik anzubieten, bleibt noch der wichtigste: Spaß!

Für die meisten Kinder ist der Morgenkreis, in dem viel gesungen, getanzt und musiziert wird das Highlight unseres gemeinsamen Tages. Noch im Sommer wünscht sich so manches Kind das Nikolauslied oder das Lied von der Faschingsfeier. Schaut man in die Gesichter der einzelnen Kinder erkennt man pure Freude und Lust am Tun.

Natürlich könnte ich als Kindergärtnerin sagen, nur regelmäßige musikalische Förderung führt zu Musikbegeisterung und nur durch gezielte Angebote kommt ein Kind mit Musik und Rhythmus in Kontakt. Aber die Wahrheit ist: Wenn ein Ungeborenes schon vom steten Rhythmus des Herzens beeinflusst wird, wenn ein Neugeborenes lächelt wenn es eine Spieluhr hört und wenn „mein“ Paul beim Lied über Jesus, der am Kreuz stirbt beginnt zu weinen, bleibt nur eines zu sagen: Musik ist in uns allen, berührt uns alle – von Anfang an …

Michaela Leitner

Positive Wirkung von Musik

Die positive Wirkung von Musik

Musik und Leistungsfähigkeit

Musik ist ein komplexes Phänomen, das alle Bereiche des Gehirns anspricht. Alleine durch das Hören von Musik laufen zahlreiche psychische und physische Prozesse im menschlichen Körper ab.

Musik beeinflusst Herzschlag, Blutdruck, Verdauung, Atemfrequenz und vieles mehr. Auch werden ihr Auswirkungen auf geistige und intellektuelle Prozesse zugeschrieben.

 

Musik und seine Wirkung auf den Menschen

Verschiedenen Studien liefern Hinweise darauf, was Musikunterricht, besonders Instrumentalunterricht bei Kinder und Jugendlichen unter anderem bewirken kann:

  • eine Verbesserung der sozialen Kompetenz
  • eine Steigerung der Lern- und Leistungsmotivation
  • eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • eine Förderung musikalischer Leistung und Kreativität
  • eine Verbesserung der emotionalen Befindlichkeit
  • eine Reduzierung von Angst durch mehr Selbstbewusstein
  • verbesserte schulische Leistungen trotz zeitlicher Mehrbelastungen durch den Musikunterricht.
  • in Zusammenhängen denken
  • eine Steigerung der mathematischen Fähigkeiten

Erklärungsansätze

Ein möglicher Grund, warum sich Musik positiv auf außermusikalische Lerninhalte auswirken könnte, kann mit der Hemisphärentheorie erklärt werden. Es ist bekannt, dass das Gehirn aus einer rechten und eine linken Gehirnhälfte besteht, die für verschiedene spezifische Leistungen verantwortlich sind. Die rechte Gehirnhälfte ist für künstlerische und intuitive Tätigkeiten sowie für die Raumorientierung zuständig. Die linke Gehirnhälfte ist hauptsächlich für analytisches Denken und für die Sprache verantwortlich.. Zur Bewältigung von Aufgaben ist nicht jeweils eine Hemisphäre notwendig, sondern erst das Zusammenspiel der beiden Hälften macht ein vollfunktionsfähiges Gehirn aus. Ist man früher davon ausgegangen, dass die musikalischen Fähigkeiten in der rechten Gehirnhälfte angesiedelt sind, weil ein Entfernen des rechten Temporallappens die musikalische Fähigkeiten beeinträchtigte, so geht man heute davon aus, dass an der Musikverarbeitung beide Gehirnhälften beteiligt sind. Die rechte Gehirnhälfte ist bei der Verarbeitung von Melodien notwendig, die linke Gehirnhälfte wird bei der Verarbeitung der Rhythmen beansprucht. Beim Hören von Musik bzw. bei der Verarbeitung akustischer Reize werden demnach beide Gehirnhälften aktiviert, wodurch auch das Zusammenspiel, die Koordination von linker und rechter Hemisphäre, unterstützt und gefördert wird.
Das Notenlesen erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration, abstrakte Symbole müssen verstanden und Klänge über das Ohr analysiert werden.
Durch das Üben wird Ausdauer, Disziplin und auch die Merkfähigkeit trainiert. Durch das Spielen werden die motorischen Fähigkeiten verbessert, besonders die Motorik der Finger. Musiker können sich die Bewegungen ihrer Finger sehr gut merken, sodass sie ein bereits vor längerer Zeit gespieltes Stück sofort wieder spielen könnten. Sie beherrschen auch das unabhängige Bewegen beider Hände und auch der einzelnen Finger.

 

Die Wirkung von Musik auf den Körper

Die Wahrnehmung von Musik geschieht meist passiv. Auch wenn wir uns nicht bewusst sind, dass wir Musik hören, unser Körper reagiert trotzdem darauf. Musik ist mehr als Ablenkung, Untermalung oder kurzweiliger Zeitvertreib. Sie kann auch Schmerzen lindern, Muskelverspannungen lösen, den Blutdruck senken und Stress abbauen.

Musik ist eine ganz besondere Form von Geräusch, in vielerlei Hinsicht. Es wird sowohl zum Kleinhirn, das Körperbewegungen und den Gleichgewichtssinn kontrolliert, zum Großhirn, das für höhere Funktionen des Bewusstseins zuständig ist, als auch zum limbischen System, das Emotionen verarbeitet geleitet. Musik hören und spielen spricht somit sämtliche Bereiche des Menschen an.

 

Musik weckt Gefühle

Musik ist eine der schönsten und effektivsten Arten, Gefühle auszudrücken und zu erleben. Genauso wie ein Bild oder ein anderes Kunstwerk in uns Gefühle weckt, empfinden wir beim Musikhören bestimmte Emotionen.

 

Der Musik werden die unterschiedlichsten Wirkungen zugeschrieben:

Sie kann beim Hören eine Gänsehaut auslösen oder zum Träumen anregen. Sie kann uns helfen, von einem weniger erwünschten psychischen Zustand in einen erwünschteren zu wechseln. So hilft Musik beim Entspannen, wenn man angespannt ist, oder sie flößt einem Mut ein, wenn man ängstlich oder aufgeregt ist.

Musik intensiviert bestehende Emotionen, sie kann beispielsweise Freude und Glücksgefühle verstärken.

Musik kann in uns auch Erinnerungen wachrufen. So erinnern sich Alzheimerkranke, denen man Stücke aus ihrer Jugend vorspielt, zuweilen an Dinge, die längst vergessen schienen.

Weil Musik so starke Emotionen hervorrufen kann, wird sie auch oft als Therapie verwendet. Musiktherapie kann in allen Bereichen eingesetzt werden z.B. bei Chronischen Schmerzen oder auch psychischen Problemen. Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass  Musik die Aktivität von Bereichen im Gehirn die Angst und Furcht auslösen, vermindert und Glücksgefühle auslösen kann.

 

Fazit:

Musik ist einfach immer und überall vorhanden. Musik stimmt uns besser und macht optimistisch. Musik ist gut für Körper und Geist. Die Beschäftigung mit Musik fördert alle Bereiche des menschlichen Körpers und führt zur Steigerung verschiedenster Fähigkeiten.

 

Anja Lueger

Musik und Mathematik MMK Preding

Musik ist keine exakte Wissenschaft – oder doch?

Was hat Musik mit Naturwissenschaften gemeinsam, was unterscheidet sie voneinander. Sichtweise eines musikbegeisterten Ingenieurs.

Prolog

Schon in meiner Kindheit haben mich drei Themen besonders fasziniert: Musik, Mathematik und Physik, oder wie das damals, also in der Volksschule, noch hieß, “Rechnen” und “Sachunterricht”. Musik hat, so habe ich es zumindest in Erinnerung, schon immer so geheißen, sogar in der Volkschule.

Zum Glück haben meine Eltern mein großes Interesse sehr schnell bemerkt, deshalb meldeten sie mich auch so früh es ging in der Musikschule in Preding (damals noch eine Zweigstelle der Musikschule Stainz unter Direktor Josef Payer) an.

Musik und Mathe - MMK Preding

Einer meiner ersten musikalischen Auftritte: beim Vorspielabend in der Musikschule Preding

Im Zuge des Volks- und Musikschul-Unterrichts ist mir dann bald etwas sehr interessantes aufgefallen: Nämlich dass meine drei Lieblingsdisziplinen, eben Musik, Rechnen und Sachunterricht, sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen, wodurch sie für mich gleich noch faszinierender wurden. Vor allem in der Musiktheorie bzw. Notenkunde (wieder ein alter Begriff aus meiner Volkschulzeit) sind einige Begriffe aus der Mathematik enthalten. Zum Beispiel gibt es da bei den Notenwerten halbe, viertel, achtel, sechzehntel usw., also Wörter, die wir vom Bruchrechnen her gut kennen. Oder die Bass-Knöpfe bei meinem ersten Musikschul-Instrument, dem Akkordeon (siehe Foto): Die sind nach einer einfachen mathematischen Formel angeordnet. Aber auch die Physik habe ich hier bald wiedererkannt, zum Beispiel beim Kammerton a, der mit 440 Hz klingt, also mit einer ganz bestimmten Frequenz. Umgekehrt wiederum verwendet auch die Physik Begriffe, die aus der Musik stammen. Zum Beispiel die Oktave, als Bezeichnung für ein Frequenzverhältnis von 2 zu 1.

 

Später hab ich dann allerdings bemerkt, dass ich gar nicht der erste war, dem diese Zusammenhänge aufgefallen sind. Hätte mich auch gewundert. Vielen, zum Teil sogar sehr berühmten Menschen, ist dies bereits vor langer Zeit aufgefallen. Einer der ersten war der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras. Er hat sich nicht nur mit dem rechtwinkeligen Dreieck, sondern auch mit Musik befasst und diese mit mathematischer Formel beschrieben. Umgekehrt haben sich aber auch bekannte Musiker und Komponisten wie Bach, Mozart oder Schubert mit diesen Zusammenhängen befasst und sogar Stücke mithilfe mathematischer Formel komponiert.

Neugierig geworden? Fortsetzung folgt …

Deutsch-Österreich Blasmusik

Von Bayern nach Preding: Wie die Jungfrau zum Kind…

Wie kommt man als oberfränkischer Zugereister zur MMK-Preding? Das haben mich schon viele Leute hier gefragt und nun ist es an der Zeit, das Rätsel zu lösen.

Es war mein erster Sommer in der Steiermark und mein erstes Kürbisfest in Preding, das die  Weichen für meinen Beitritt zur MMK-Preding stellte. Frisch importiert aus München sah ich mir, zusammen mit Franz, das Bezirksmusikertreffen anlässlich des Kürbisfestes in Preding an. Als „Neu-Predinger“ quasi ein „Muss“ und natürlich war ich auch neugierig, was alles so in der tiefsten Provinz gefeiert wird.

Blasmusik war für mich bis zu diesem Tag eine Musikrichtung mit der ich absolut gar nichts am Hut hatte (mal davon abgesehen, dass ich mir zu meiner Münchner Zeit jedes Jahr den Trachtenumzug zum Oktoberfest anschaute…). Franz und ich machten uns also auf den Weg zum Hauptplatz (wenn man ehrlich ist, verdient dieser Platz in Preding seinen Namen nicht, denn wenn nicht gerade ein Fest stattfindet, ist dort absolut nix los, aber das wusste ich ja zu diesem Zeitpunkt noch nicht). Wir waren schon recht früh da und so konnten wir uns noch ein gutes Plätzchen sichern und hatten eine ganze Bierbank für uns alleine. Nach und nach füllte sich der Hauptplatz mit Zuschauern und Kapellen aus dem ganzen Bezirk und nach nicht allzu langer Zeit waren um uns herum Hunderte von Menschen. Schließlich kam auch ein Damenkränzchen an unseren Tisch und fragte, ob wohl noch Platz bei uns wäre…. Eine lustige Truppe, die wohl schon die ein- oder andere Mischung intus hatte und entsprechend gut gelaunt war. Und wie es halt so ist in der Steiermark, kamen wir schnell mit den Damen ins Gespräch. Es wurde über dies und das geredet und die Stimmung war bestens.

Noch hatten wir auch 2 leere Plätze an unseren Bierbank, die alsbald gefüllt wurden. Ein Paar setzte sich an unseren Tisch und nach einem „Guten Tach allerseits“ war klar, dass ein deutscher Landsmann an unserem Tisch Platz genommen hatte. Dies bemerkte ich nicht auch zuletzt, weil eine der Damen halblaut gemeint hatte: Schau her, der Piefke kommt auch zum Fest. Nachdem mir inzwischen der Begriff „Piefke“ hinreichend bekannt war, outete ich mich ebenfalls als solcher…. Naaaa … du net, du sprichst net so….nun ja, ich bin als Fränkin ja immerhin aus Bayern und nach 20 Jahren in der bayrischen Hauptstadt habe ich natürlich auch a bisserl oberbayrisch gelernt… ne, also die Bayern, san kane Piefke und du sprichst eh net so…mein Gegenüber war nicht davon abzukriegen, dass ich kein Piefke war…und so kamen wir ins Gespräch…“ Wo kommst du denn her?“ Aus München! … aus München? Und wo wohnst du hier? In Wieselsdorf! In Wieselsdorf? Ja! Wo dort? (wenn man überlegt wie groß Wieselsdorf ist, natürlich eine berechtigte Frage)… ja, ganz hinten, Richtung Mettersdorf …. „neben dem Gustl????“ ja, neben dem Gustl! Kennst du den???? Aber ja, des is mei Schwager… seid ihr die neuen Nachbarn? Ja! Und gell, ihr macht Musik??? Ja! Genau des hat der Gustl erzählt.. warte mal: PETER!!!! Komm mal her, da sitzen die neuen Nachbarn vom Gustl (der hat doch erzählt, dass die Musik machen, stimmt´s?) – genau…. Ja, dann müsst ihr unbedingt bei der Musikkapelle von Preding mitspielen – was für Instrumente spielt ihr denn? Klarinette und Flöte…. Passt!!!!!

Das war es, schon waren wir akquiriert  :-D

Heike Jahn – Flötistin

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Frühjahrskonzert der Marktmusikkapelle Preding

Am Samstag, den 17. Mai 2014 fand im Turnsaal der NMS/HS Preding das Frühjahrskonzert unter der Leitung von Kapellmeisterin Julija Domaševa statt.

Obmann Erich Reisenhofer begrüßte die Anwesenden, unter ihnen geistl. Rat Pfarrer Karl Stieglbauer, Gemeinderäte, Abordnungen einiger Nachbarkapellen, aus eigenen Reihen Bgm. Adolf Meixner und Ehrenmitglied des steirischen Blasmusikverbandes Bez. Obm. Stv. W. Hofrat DI Wolf Chibidziura.

Es war ein phänomenaler Konzert-Abend für unsere Kapellmeisterin Julija Domaševa bei ihrem Premierenauftritt. Standing-Ovations krönten das große Finale. Im Konzertprogramm drehte sich musikalisch alles um das ferne Amerika. Die MMK Preding begeisterte mit großen Hits und Ohrwürmern wie:

New York Ouverture von Kees Vlak, We are the World von Michael Jackson und Lionel Richie, West Side Story von Leonard Bernstein, Flower Power (Medley: Lets go to san Francisco – Happy Together – All I ever need is you), Everybody Needs Somebody to Love ein Klassiker der Blues Brothers.

Auch das Jungmusiker-Ensemble der VS-Preding unter der Leitung von Armin Grundner, zeigte was es kann.

Werner Ranacher führte gewohnt professionell als „Reiseleiter“ durch den Konzertabend.

Zum Abschluss verwandelten sich die Musiker in die legendären Blues Brothers und sorgten mit dunklen Sonnenbrillen für den Show-Effekt, dieser wurde durch die 1. After-Show-Party im Anschluss an das Konzert noch übertroffen. Heike und Franz (Musiker aus eigenen Reihen) sorgten für ausgelassene Stimmung. Bis in die frühen Morgenstunden wurde das Tanzbein geschwungen.

Recht herzlicher Dank für den alljährlichen, kostenlosen Blumenschmuck geht an die Firma Garten Erlauer. Die MMK Preding bedankt sich auch an dieser Stelle bei allen Musikfreunden für den zahlreichen Besuch des Konzertes.

Monika Gartler